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Rathausnebengebäude erstrahlt in Regenbogenfarben

Im Auftrag von Bürgermeister Rudolf Westerburg tauchten die beiden Veranstaltungstechniker Norbert Dahm und Thorsten Hardt das "Weiße Haus" in Regenbogenfarben.

Das Fußballstadion in München durfte beim EM-Vorrundenspiel Deutschland gegen Ungarn aufgrund der Untersagung durch die UEFA nicht in Regenbogenfarben erstrahlen.
Die UEFA lehnte einen speziellen Antrag des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter am Dienstag ab.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) lehnte einen entsprechenden Antrag des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter (SPD) am Dienstag ab.

Die Uefa sei "aufgrund ihrer Statuten eine politisch und religiös neutrale Organisation. Angesichts des politischen Kontextes dieser speziellen Anfrage - eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen Parlaments abzielt - muss die Uefa diese Anfrage ablehnen", teilte der Dachverband mit.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) lehnte einen entsprechenden Antrag des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter (SPD) am Dienstag ab.

Die Uefa sei "aufgrund ihrer Statuten eine politisch und religiös neutrale Organisation. Angesichts des politischen Kontextes dieser speziellen Anfrage - eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen Parlaments abzielt - muss die Uefa diese Anfrage ablehnen", teilte der Dachverband mit.

Diese Untersagung stieß bei Vielen auf Unverständnis. Hätte man damit doch ein deutliches Zeichen gegen Homophobie setzen können.
Gemeinsam mit seiner Frau Irene schmiedete Bürgermeister Rudolf Westerburg kurzer Hand die Idee, das Rathaus in Hellenthal in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen.
Daraufhin mobilisierte er am Dienstagnachmittag sein Rathausteam, dass sich kurzfristig mit dem Veranstaltungstechniker Norbert Dahm ("Klangkraft") aus Hollerath in Verbindung setzte, der gestern gemeinsam mit Thorsten Hardt ("TNT Eventservice") die Idee am Rathausnebengebäude in der Kölner Straße umsetzte.

Noch am Abend kamen viele Schaulustige nach dem EM-Vorrundenspiel nach Hellenthal, um das Lichtspektakel live zu bewundern.