Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Überbrückungshilfe ist für kleine und mittelständische Unternehmen und ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm.

Als Nachfolgeprogramm zur Corona-Soforthilfe hat die Bundesregierung am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen beschlossen. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von 3 Monaten (Juni bis August).

Bei der Überbrückungshilfe handelt es sich im Wesentlichen um ein Bundesprogramm. Somit ist der Bund inhaltlich für die Förderbedingungen zuständig. Weil der Bund wie schon bei der Corona-Soforthilfe keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet und stattdessen auf die Grundsicherung verweist, wird das Bundesprogramm seitens des Landes Nordrhein-Westfalen durch die NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt. Diese stellt zusätzliche Hilfen für Solo-Selbständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in NRW bereit. Über die Überbrückungshilfe hinaus erhalten diese eine einmalige Zahlung i.H.v. 1.000,00 € pro Monat für maximal 3 Monate (Juni bis August) als Wirtschaftsleistung (fiktiver Unternehmerlohn) aus Mitteln des Landes NRW.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter:

-       Bundesprogramm Überbrückungshilfe (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html) und

-       NRW Überbrückungshilfe Plus  https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

Antragsvoraussetzungen:

Die grundsätzlichen Antragsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe gelten auch für die NRW Überbrückungshilfe Plus. Dies bedeutet insbesondere, dass der Umsatz der Anspruchsberechtigten in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen sein muss. Bei Gründungen zwischen 1. April 2019 und 31. Oktober 2019 sind die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen. Unternehmen, die aufgrund von starken saisonalen Schwankungen ihres Geschäfts, im April und Mai 2019 weniger als 5 % des Jahresumsatzes 2019 erzielt haben, können von der vorgenannten Bedingung des sechzigprozentigen Umsatzrückgangs freigestellt werden.

Darüber hinaus muss (wie bei der Überbrückungshilfe des Bundes) ein Umsatzrückgang von mindestens 40 % in den Monaten Juni, Juli und/oder August vorliegen.

Antragstellung:

Der Antrag für die NRW Überbrückungshilfe Plus kann im Rahmen der Überbrückungshilfe des Bundes über Ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden. Die NRW Überbrückungshilfe Plus ist in das Antragsverfahren zur Überbrückungshilfe des Bundes vollintegriert.

Zur Antragstellung: 

(https://antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/auth/realms/berufstraeger/protocol/openid-connect/auth?client_id=account&redirect_uri=https%3A%2F%2Fantragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de%2Fauth%2Frealms%2Fberufstraeger%2Faccount%2Flogin-redirect&state=0%2F6be22141-a6fd-495c-ac19-7e6cad8c5b08&response_type=code&scope=openid)

Schema der Überbrückungshilfe zum Download:

https://www.wirtschaft.nrw/sites/default/files/asset/document/ueberbrueckungshilfe_schema_zur_antragsvoraussetzung_und_foerderhoehe.pdf