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Spitzenwechsel beim Roten Kreuz

Peter Rauw aus Kamberg ist neuer Vorsitzender des Rotkreuz-Ortsvereins Hellenthal.

Ende September wählte der Rotkreuz-Ortsverein Hellenthal im Saal der Gaststätte „Zum Bergmannstreff“ in Rescheid einen neuen Vorstand und ehrte seine zum Teil langjährigen und treuen Blutspender als anonyme Lebensretter.

Bei den Wahlen kam es nach René Strotkötters (45) Wahl zum neuen Ersten Beigeordneten der Stadt Würselen zu einer absehbaren Wachablösung. Er stand für die Wahl im Ortsverband nicht mehr zur Verfügung.
René Strotkötter hatte die Führung des Roten Kreuzes in der Gemeinde Hellenthal vor dreieinhalb Jahren übernommen – auf Bitten des engagierten Bereitschaftsleiters Achim Steffens. „Es ging damals um Wiederaufbau, wieder Schwung reinzubringen, Engagement und neue Leute“, sagte Kreisvorsitzender Karl Werner Zimmermann. René Strotkötter habe es im Verbund mit einem ausgezeichneten Vorstandsteam geschafft, Elan reinzubringen, so Zimmermann.

Vor allem mit Achim Steffens an seiner Seite, der die Bereitschaft auf 42 Aktive brachte. Melanie Römer und Monja Chudaska versammelten hinter sich 20 Kinder und Jugendliche im Jugendrotkreuz (JRK) Hellenthal.

Steffens und Chudaska und weitere Aktive aus Strotkötters Erfolgsteam stehen auch dem neuen ersten Vorsitzenden Peter Rauw (63) zur Verfügung, der wie René Strotkötter kommunalpolitisch aktiv.
Der heute in Kamberg lebende neue Rotkreuz-Vorsitzende wird im Vorstand vertreten von Michael Huppertz, der auch bereits René Strotkötter als „Vize“ den Rücken stärkte. Schatzmeister wurde Andreas Jäger, der das Amt des Finanzverwalters bereits zuvor kommissarisch seit 2019 ausgeübt hatte. Bereitschaftsleiter Achim Steffens ist in seiner Funktion geborenes Mitglied im Vorstand.

Den Beisitzerinnen im Hellenthaler Rotkreuz-Führungsgremium sind jeweils spezielle Aufgaben zugeordnet, so Monja Chudaska als Nachfolgerin von Melanie Römer die JRK-Führung. Katharina Allenstein blieb Beisitzerin und Schriftführerin, was sie bislang nur kommissarisch gewesen war. Katja Pesch bleibt stark motivierte Blutspendebeauftragte.

Sie assistierte auch dem neuen Vorsitzenden bei seiner ersten offiziellen Amtshandlung, der Ehrung verdienter Blutspender. Das war zuvorderst der Wolferter Werner Manderfeld nach 125 Blutspenden. Er bekam Anstecknadel, Urkunden und einen „Eifelturm“ aus allerlei bodenständigen Köstlichkeiten zum Geschenk.

Ebenfalls 62,5 Liter Blut bei 125 Spendeterminen hatten Jakob Jenniches und Rudi Hermanns gegeben, aber sie waren am Ehrenabend im „Bergmannstreff“ offenbar verhindert. Das galt auch für Peter Reder, der die Auszeichnung für 100 Blutspenden nachträglich erhalten soll. Für 75 Blutspenden ausgezeichnet wurden Alois Engel, Heinrich Plützer und Rosemarie Zinken.

Weitere Ehrungen für 50mal und 25mal wurden bei der ersten Ortsvereinshauptversammlung seit Corona-Ausbruch im März 2020“, vorgenommen. Das harmonische Zusammentreffen im „Bergmannstreff“ endete mit einem leckeren Abendessen.