Verbrennen von Grünabfall

In der Gemeinde Hellenthal dürfen pflanzliche Abfälle unter Beachtung der nachfolgend aufgeführten Auflagen auf jedem Grundstück an zwei Tagen in der Woche, und zwar

montags bis freitags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr
sowie samstags in der Zeit von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr


verbrannt werden. Pro Tag ist nur ein Verbrennungsvorgang von höchstens zwei Stunden zulässig.

Der Nutzungsberechtigte des Grundstückes kann darüber entscheiden, an welchen zwei Tagen je Woche pflanzliche Abfälle verbrannt werden.
An Sonn- und Feiertagen darf nicht verbrannt werden.

Jeder Verbrennungsvorgang ist dem Ordnungsamt der Gemeinde Hellenthal (Tel. 02482/85132) vorab telefonisch zur Information der Leitstelle des Kreises Euskirchen anzuzeigen.

Auflagen

  • Es dürfen nur pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Pflanzliche Abfälle im Sinne dieser Ausnahmegenehmigung sind nur  Strauch-,  Baum-, Ast- und Heckenschnitt sowie Kartoffelreste aus Kleingärten. Andere Stoffe, insbesondere Mineralöle, Mineralölprodukte und andere Abfälle dürfen weder zum Anzünden noch zur Unterhaltung des Feuers benutzt werden.

  • Die pflanzlichen Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.

  • Die pflanzlichen Abfälle müssen zu derartig kleinen Haufen zusammengefasst sein, dass der Verbrennungsvorgang innerhalb von zwei Stunden abzuschließen ist.

  • Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, insbesondere Rauchentwicklung sowie Übergreifen des Feuers durch Ausbreitung der Flammen oder durch Funkenflug über den Verbrennungsort sind zu verhindern. Hierzu sind entsprechende Sicherheitsabstände einzuhalten.

  • Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle kann durch die Ordnungsbehörde ganz oder teilweise untersagt werden, wenn eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung (z.B. bei Waldbrandgefahr) oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder den Einzelnen (Nachbarschaft) drohen.

  • Der Verbrennungsvorgang ist ständig von wenigstens einer Person, die das 18. Lebensjahr vollendet haben muss, zu beaufsichtigen. Sie darf den Verbrennungsplatz erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind. Noch vorhandene Glut ist ggf. so mit Erde zu bedecken, dass auch bei einem aufkommenden Wind Funkenflug ausgeschlossen ist.

  • Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden; vorhandenes Feuer ist bei aufkommendem  starken Wind unverzüglich zu löschen.

  • Verbrennungsrückstände sind unverzüglich in den Boden einzuarbeiten oder mit Erde abzudecken.

  • Die Haufen dürfen erst unmittelbar vor dem Verbrennen zusammengebracht werden, da zu erwarten ist, dass Vögel und vorallem Kleintiere im Grünabfall Unterschlupf suchen. Alternativ ist vor Beginn der Verbrennung der Grünabfall umzuschichten.