Sicherheit von Großveranstaltungen

Der Minister für Inneres und Kommunales (MIK) NRW hat schon wenige Tage nach der Loveparade 2010 in Duisburg verbindliche Standards für die Sicherheit großer Veranstaltungen gefordert. Vorläufige Regelungen dazu hat das MIK bereits im August 2010 getroffen.

Großveranstaltungen werden neudeutsch häufig als "Event" vermarktet. Es handelt sich um Veranstaltungen, die mit besonderen Gefahren und einer Konzentration vieler Menschen auf engem Raum verbunden sind.

Immer wieder wird auf die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes und dessen Notwendigkeit bzw. Sinnhaftigkeit hingewiesen. Auch bei Veranstaltungen mit weniger als 5.000 Teilnehmern sollten im Vorfeld mögliche Gefährdungen analysiert, entsprechende Maßnahmen geplant und Notfallpläne vorgehalten werden. Dies betrifft insbesondere Veranstaltungen, die an Örtlichkeiten stattfinden, die z.B. wegen ihrer Lage oder eingeschränkter Evakuierungsmöglichkeiten, nicht getrennter Zuwege / Rettungswege etc. im Ernstfall problematisch sein könnten.

Insbesondere auch bei seit Jahren durchgeführten wiederkehrenden Veranstaltungen empfiehlt es sich, angesichts der Erfahrungen aus Duisburg, im Vorfeld ein abgestimmtes Sicherheitskonzept zu erstellen.